Ein Umzug aus dem vertrauten Zuhause bringt immer Unsicherheit mit. Lassen Sie sich gut und vertrauensvoll beraten. Es gibt genügend Anlaufstellen, die Ihnen verlässlich Informationen für den Umzug in ein Pflegeheim zur Verfügung stellen können. Dies sind insbesondere:
- Ihre zuständige Pflegekasse
- die Sozialberatung in Krankenhäusern
- die Wohlfahrtsverbände
- Fachstelle für Seniorenberatung an Ihrem Wohnort
- oder auch die Verbraucherzentrale
Lassen Sie sich von Ihrer Pflegeversicherung beraten, ob die anfallenden Kosten für den Umzug ganz oder anteilig erstattet werden.
Planen Sie den Umzug frühzeitig und damit stressarm und beziehen Sie Angehörige ein. Nehmen Sie ferner vertraute Möbelstücke, Fotos oder Lieblingsdekoration mit – sie schaffen Geborgenheit im neuen Zuhause. Erstellen Sie sich eine Packliste mit denen für Sie wichtigen und wertvollen Gegenständen, die Sie unbedingt bei sich behalten wollen.
Ein Gespräch mit der Heimleitung vorab klärt offene Fragen zu Tagesablauf, Besuchszeiten und Zusatzleistungen.
Checkliste für den Umzug ins Seniorenheim
- Kostenklärung mit Pflegekasse/Krankenkasse
- Heimvertrag prüfen und unterschreiben
- Angehörige und Freunde informieren
- Ummeldung beim Einwohnermeldeamt
- Wohnung kündigen und Übergabe organisieren
- Versicherungen, Stadtwerke, Dienstleister wie Hausnotruf, Menüservice usw. informieren (Hausrat anpassen/kündigen)
- Daueraufträge und Bankverbindung prüfen
- Möbel und persönliche Gegenstände auswählen
- Nachsendeauftrag bei der Post einrichten
- Persönliche Dokumente sammeln (Ausweis, Vollmachten, Patientenverfügung)
- Arzt- und Medikamentenplan mitnehmen
Ein gut vorbereiteter Umzug schafft Sicherheit für den neuen Lebensabschnitt. Mit Planung, Unterstützung und persönlichen Erinnerungsstücken gelingt der Übergang in das Seniorenheim deutlich leichter. Geben Sie sich Zeit für die Eingewöhnung – neue Kontakte und feste Routinen erleichtern den Start im neuen Zuhause.
